Student. Employee. Digital Native.
impressions, l'impression, la impresión, impressione
Die zweite Galaxie der "digitalen Bombe" ist die "Commercial Galaxy", die Welt des wirtschaftlichen Erfolgs. Zu sehen sind Beispiele dafür, dass wohl nur die digitale Kreativität eine Zukunft haben wird. Da ist die Kampagne "The Best Job in the World", in der das Australian Tourist Board erfolgreich für den Job eines Inselwächters auf einer tropischen Insel vor der Küste von Queensland geworben hat.
Ein anderes, von innovativer Kreativität geprägtes Beispiel ist die Vermarktung des neuen Albums der Popgruppe Oasis. Straßenmusiker in New Yorker U-Bahnhöfen spielten die Songs schon vor Veröffentlichung des Albums. Die Leute konnten sich online darüber informieren und sich danach austauschen: Bilder wurden hochgeladen, es wurde darüber getwittert und gefacebookt. Das Album schaffte es in die Top Ten. Das zeigt, dass die Kampagne nicht nur kreativ, sondern offensichtlich sehr effizient war.
Und dann ist da noch die englische Biermarke Cobra. Sie ließ sich von der Londoner Digitalagentur Poke ein App für das iPhone schreiben: iBanter. Ein einfaches Programm, das einen Mund zeigt, der Witze erzählt. Einfach, einfallsreich und geradezu genial, denn die Leute in den Pubs lieben es, sich das Gerät vor ihr Gesicht zu halten. Eine außergewöhnliche Strategie, um für Aufmerksamkeit zu sorgen und ein Bier bekanntzumachen, völlig unangestrengt mit digitaler Kreativität.
Ich würde sagen - Audi ist nicht nur bezüglich der Werbung ganz oben angekommen. Würde mir wünschen von der Konkurrenz eine Antwort zu Gesicht zu bekommen. Aber solange Mercedes eine solchen Image-Werbespot auf den Markt bringt, wird das wohl nichts,...
Manfred Hasenbeck über Marketing im Jahr 2010
gefunden bei marke41.deWas Nosaj Thing hier abzieht, ist definitiv großes Kino. Nicht nur der Sound, sondern auch das Video sind definitiv sehenswert. Beide Daumen hoch.
Ausbaufähig. Da bringt o2-online eigentlich eine ganz nette Aktion raus - und dann sowas:
Diese Mail erreicht mich um 20:06 Uhr an einem Donnerstag Abend.
So. Das war's also jetzt. Ich verlasse Twitter und meinen Blog. Werde nie mehr zurückkommen. Suche einen neuen Sinn im Leben. Habe es Satt mein ganzes Privatleben immer und immer wieder hier im Internet breitzutreten.
So, oder so ähnlich lauten derzeit immer öfter die ersten Zeilen von Blogposts. Immer wieder stößt man auf einen "Abschiedstweet". Nur, sagen wir mal so: Irgendwie kommen sie doch alle wieder zurück. Manche aus gutem Grund. Manche weniger. Manche ganz offensichtlich. Manche eher heimlich still und leise. Was ich davon halten soll, weiß ich nicht so genau. Vielleicht brauchen manche dieses Hin- und Her. Vielleicht merken sie in Ihrer "Abstinenz", dass sie mittlerweile ein großes Stück ihres Selbstwertgefühls aus gefavten Tweets, Retweets und DM's holen. Der eine findet das schlimm. Der andere vielleicht nicht. Aber beide kommen zu dem Entschluss, dann doch wieder zurückzukehren. Zu ihrer Sucht. Zu ihrer Famillie. Zu ihren Freunden. Zu ihrem Selbstwertgefühl. Whatever.
Ich bin ja jetzt auch schon etwas dabei. Bei Twitter. Ich möchte mich nicht "Stammuser" nennen. Bin aber auch kein Newbie mehr, dem man die @-Replies oder den RT-Button erklären muss. Und ich habe mir die Frage gestellt, was Leute eigentlich dazu bewegt auf Twitter zu kommunizieren. Wir sind ja alle Gewohnheitstiere und von Natur aus faul. Aus der Faulheit heraus arbeitet ja eigentlich jeder von uns gerne mit Schubkästen. Wir sehen einen Menschen. Schublade auf. Wir lernen den Menschen kennen. Schublade zu. Basta. Und weil ich auch ein Schubkastenmensch bin, habe ich eben in ein paar Minuten auch mal ein relativ simples und oberflächliches Schubkastenprinzip von Twitter-Usern erstellt, über die ich in meinem letzten 1000 Tweets so gestolpert bin:
So sieht das Teil also aus, um den so ein Wirbel gemacht wurde. Zu Recht? Wir werden sehen. Ich bleibe dennoch skeptisch und lasse mich dann lieber positiv überraschen. Stichtwort: Overhyped. Es steht schon mal fest, dass das allgemeine Gerede über das Gerät gar nicht so falsch war. Viel wahres, aber auch vieles anders. So haben die meisten eher mit einem rundlicherem Design und etwas anderem Format à la "aufgeblasenes Iphone" gerechnet.
Vieles, was ich schon wusste. Aber mindestens auch genauso vieles, was mich überrascht hat. Sehenswert.
Ja, ich weiß. Manchmal bin ich etwas spät dran mit solchen Entdeckungen. Aber dieses Video muss ich einfach mit euch teilen. Denn wer weiß: Vielleicht gibt es den ein oder anderen, der sogar noch später solch wunderbare Werbevideos findet als ich.